... ist eine kreative Therapieform, bei der die Sprache des Körpers –
der einzigartige Bewegungsausdruck jedes Menschen – im Mittelpunkt steht.
Bewegung ist geprägt von Lebenserfahrungen und dem individuellen Handlungs- & Reaktionsspektrum. Dies spiegelt sich im Körper in Haltung, Atmung, Spannungsgraden wieder.
Durch Wahrnehmen und Bewusstmachung der eigenen Bewegungssymbolik, der Vorlieben
und Stärken aber auch von nicht so vertrauten, ungewohnten Bewegungen können
Bezüge zu Handlungs- und Kontaktmustern gezogen und unbekannte Anteile
der Persönlichkeit integriert werden.
Körper-Seele-Geist sind eine Einheit, die im ständigen Austausch untereinander
ist – So bewirkt jede Veränderung des Bewegungsrepertoires, ebenso
eine Veränderung und Erweiterung des emotionalen und geistigen Spielraumes.
Tanztherapie
ist humanistisch/tiefenpsychologisch fundiert, geht von einer ausführlichen
Bewegungsanalyse aus und bezieht auch entwicklungspsychologische sowie familiensystemische
Erkenntnisse ein.
Die Möglichkeit sich verbal zu reduzieren und lediglich über den Körper zu kommunizieren, ist da von besonderer Bedeutung wo Sprache nicht vorhanden, die Konfliktursachen im vorsprachlichen Bereich liegen.
Tanztherapie eignet sich für Menschen jeden Alters, die Zugang zu sich auf der Körperebene suchen - siehe Einzeltherapie-Setting oder Selbsterfahrung
- Förderung der Körperwahrnehmung und Entwicklung eines realistischen, positiven Körperbildes, als eine der Grundlagen für adäquates Selbstbewusstsein...
- Erweiterung Bewegungsrepertoires, welches eine Erweiterung des Verhaltensrepertoires zur Folge hat, dass dann zur Bewältigung verschiedenster Lebenssituationen und etwaigen Krisen zur Verfügung steht...
- Förderung des authentischen und selbstbestimmten Ausdrucks in der Bewegung, der Identifikation und Integration der eigenen Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten...
- Konfliktbearbeitung auf Körperebene –um eine Erweiterung der selbständigen Lösung von Konflikten und Erwerb neuer Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung zu erreichen...
- Bearbeitung von emotionalen Erlebnissen innerhalb eines geschützten,
strukturierten Rahmens...
- Erfahren von neuen Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung – als
Alternative zu festgefahrenen, destruktiven Beziehungsmustern und Rollen...